Rehabilitation
Teilstationäre Rehabilitation:
Ambulante Rehabilitation
Die Zielgruppe
Die ambulante Rehabilitation ist ein Behandlungsangebot für Alkohol-, Medikamenten-bzw. Drogenabhängige,
- die in einem ausreichend stabilen Bezugsrahmen (Familie, Beruf) leben und
- deren gesundheitlichen Folgeschäden nicht so erheblich sind, dass eine stationäre Rehabilitation angezeigt ist.
Das Angebot steht auch denjenigen offen, die nach einer stationären Entwöhnungsbehandlung noch der Fortsetzung der Rehabilitation durch eine ambulante Nachsorge bedürfen.
Für Personen mit pathologischem Spielverhalten hält die ATS über die ambulante Behandlungsstelle in Kaltenkirchen ein spezifisches Angebot bereit.
Voraussetzung für die Teilnahme ist
- die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit und regelmäßigen Teilnahme sowie zur Einhaltung getroffener Absprachen
- die Kostenübernahme durch Rentenversicherungsträger, Krankenkasse etc.
Ziel der ambulanten Rehabilitation ist es
- eine dauerhafte Abstinenz zu erreichen und zu erhalte
- körperliche und seelische Störungen weitgehend zu bessern oder auszugleichen
- die Erwerbsfähigkeit herzustellen bzw. zu sichern
- die dauerhafte Wiedereingliederung in Beruf und das soziale Leben sicherzustellen
Zentrale Behandlungselemente
Außerdem werden bei Bedarf Paargespräche durchgeführt. Es werden gemischtgeschlechtliche und/oder Frauen bzw. Männergruppen sowie Gruppen für Paare angeboten.
Die Maßnahmen der ambulanten Rehabilitation sind in der Regel auf 12 Monate angelegt.
Die ambulante Rehabilitation erfolgt zu Lasten von Krankenversicherung und Rentenversicherung.
Die Rehabilitationseinrichtung "SPRUNGBRETT"
Das SPRUNGBRETT ist eine Rehabilitationseinrichtung mit zurzeit 56 teilstationären Plätzen in therapeutischen Wohngemeinschaften in den Kreisen Ostholstein, Plön und Segeberg. Aufgenommen werden volljährige männliche und weibliche Abhängigkeitskranke, die eine individuelle Form der Neuorientierung suchen.
Die Angebote
Es werden nach Bedarf spezifische Maßnahmen angeboten:
- Vorbereitung auf fachklinische Entwöhnungsbehandlungen
- Orientierungsmaßnahmen zur Abklärung der anstehenden fachlichen Behandlung/Betreuung
- Medizinisch-sozialtherapeutische Entwöhnungsbehandlungen zum Einüben und Reflektieren eines abstinenten Lebens unter Alltagsbedingungen
- Adaptionsmaßnahmen nach Beendigung einer stationären Entwöhnungsbehandlung zur weiteren Stabilisierung und beruflichen Eingliederung
- Soziale Rehabilitation mit und ohne Tagesstrukturierung zur sozialen Wiedereingliederung nach (teil-)stationären Behandlungen
Zu den Behandlungselementen gehören:
- Arbeitstraining/Praktika in verschiedenen Berufsfeldern
- Berufs- und Ausbildungsorientierung
- Sport / Freizeitgestaltung
- ärztliche Visiten (maßnahmenorientiert)
Der Weg ins SPRUNGBRETT
- Der Weg ins SPRUNGBRETT führt über Entgiftungskrankenhäuser, Suchtberatungsstellen und Fachkliniken.
- Nach einem Vorgespräch, in dem die Möglichkeiten und Grenzen der jeweiligen Maßnahme geklärt werden, wird über eine Aufnahme entschieden.
- Voraussetzung für eine Aufnahme sind eine Kostenübernahmeerklärung des zuständigen Leistungsträgers und ggf. eine abgeschlossene Entgiftungsbehandlung
Das Leben im SPRUNGBRETT
- Die Aufenthaltsdauer ist gebunden an die vom jeweiligen Kostenträger bewilligte Maßnahme und richtet sich nach den individuellen Erfordernissen.
- Die Regeln der therapeutischen Wohngemeinschaft, die Aufgaben und die einzelnen Angebote sind zielgerichtet und fördern die Verselbständigung.
- Durch die MitarbeiterInnen (aus den Bereichen: Medizin, Psychologie, Sozialarbeit, Arbeitstraining, Krankenpflege und Verwaltung) wird das Wohnen und Leben im notwendigen Maße organisiert und strukturiert. Es werden individuelle, auf den Einzelfall abgestellte psychosoziale Hilfen angeboten. Die Unterbringung erfolgt in Einzelzimmern.
Einzelne Maßnahmeelemente werde in Kooperation mit anderen Einrichtungen des Trägersbzw. anderen gemeinnützigen Trägern vorgehalten.
- Den BewohnerInnen wird eine Behandlung mit Teil- bzw. Vollversorgung angeboten.
- Eine 24-Stunden-Rufbereitschaft steht zur Verfügung.
- Eine Überleitung in weiterführende ambulante Maßnahmen wird ermöglicht.
Maßnahmeübersicht des SPRUNGBRETT zum Herunterladen
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Kontakt
Rehabilitationseinrichtung SPRUNGBRETT
Efeustr. 15
23795 Bad Segeberg
Tel. 0 45 51/96 97 9 - 0
Fax 0 45 51/96 97 9 - 23
E-Mail : sprungbrett@ats-sh.de |
Regionaler Kontakt
Fehmarn: 04371 - 50 19 90
Plön: 04522 - 76 74 70
Kaltenkirchen: 04191 - 9 97 00
Norderstedt: 040 - 5 23 32 22
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Die psychosoziale Wohngemeinschaft " FLOTT "
Das "Flott" ist eine teilstationäre Wohngemeinschaft für substituierte Drogenabhängige. Aufgenommen werden können grundsätzlich alle Menschen ab 18 Jahren, die sich in einer ärztlich verantworteten Substitutionsbehandlung befinden und Unterstützung bei der Entwicklung einer eigenverantwortlichen drogenfreien Lebensperspektive benötigen.
Zu den Angeboten gehören
- Einzel- und Gruppengespräche
- Freizeit- und Zukunftsplanung
- Berufs- und Ausbildungsorientierung
Alle Angebote sind darauf angelegt, die persönlichen Kompetenzen der BewohnerInnen zu fördern und deren soziale und berufliche Reintegration zu unterstützen.
Der Aufenthalt ist auf ein Jahr ausgerichtet, kürzere und längere Zeiten sind im Einzelfall möglich.
Kontakt
Psychosoziale Wohngemeinschaft Flottkamp: "FLOTT"
Flottkamp 15 b
24568 Kaltenkirchen
Tel. 0 41 91/9 97 00
Fax 0 41 91/ 99 70 20
Email: flott@ats-sh.de